Heute ein Klassiker: die Armatur des dänischen Designers Arne Jacobsen (Foto: Vola)

Designklassiker: die Vola-Armatur von Arne Jacobsen

Bei den Armaturen von Vola trifft skandinavische Handwerkskunst auf modernste Technologie. So garantiert das dänische Traditionsunternehmen, dass höchstmögliche Präzision und Qualität bei seinen Produkten Standard sind. Diese Eigenschaften in Kombination mit der ausgezeichneten Formgebung von Arne Jacobsen machen die Vola-Armatur zu unserem Designklassiker im Juni.

 

Es war im Jahr 1961 als der Vola-Gründer Verner Overgaard an den Designer Arne Jacobsen herantrat und ihm von seiner Idee eines bis dato völlig neuen Typus einer wandmontierten Armatur erzählte. Lediglich Griff und Auslauf sollten sichtbar bleiben, die technischen Elemente hinter der Wand verschwinden. Diese revolutionäre Idee passte ideal zu Jacobsens puristischem Designkonzept und so entwickelte er 1968 die erste Vola-Armatur nach diesem Prinzip für die Räumlichkeiten der dänischen Nationalbank.

Erfolg auf der ganzen Linie

Gleich im folgenden Jahr erhielt die Armatur einen Designpreis. Mehrere sollten folgen. Doch zunächst wurden die Produktion ausgeweitet und neue Märkte erschlossen. Anfang der 1970er-Jahre begannen die ersten Exporte nach England. Später folgten der Rest Europas, die USA und Japan. Zu dieser Zeit wurden auch farbige Vola-Armaturen eingeführt: Grau und Orange machten den Anfang. 1971 verstarb Arne Jacobsen. So erlebte er nicht mehr, wie Vola und ihm 1974 eine ganz besondere Ehre zuteil wurde, als das Museum of Modern Art in New York die Armatur in seine Sammlung aufnahm.

Ein Klassiker, der mit der Zeit geht

Zunächst kümmerte sich Teit Weylandt, einer von Jacobsens Assistenten, nach dessen Tod um die Weiterentwicklung der erfolgreichen Armatur-Serie. Heute sind es die Designer von Aarhus Arkitekterne A/S, die mit Vola-Direktor Carsten Overgaard dafür sorgen, dass das Sortiment stetig weiterentwickelt wird.

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Schlicht und schön: die Vola-Armatur (Foto: Vola)

 

Die Vorzüge der Vola-Armaturen liegen auf der Hand: Sie werden nur aus hochwertigen Materialien hergestellt, was sie äußerst langlebig macht. Hinzu kommt das zeitlose Design, das zum einen generationenübergreifend gefällt und zum anderen die Armaturen universell einsetzbar macht. Ob im privaten Bad oder in der Praxis – Vola-Armaturen sehen überall gut aus. Gerade in der Praxis eignen sich die kontaktlosen Ausführungen, die im Jahr 2000 die Produktfamilie ergänzten. Dabei wurde speziell darauf geachtet, dass deren Sensor so klein ausfällt, dass das Ursprungsdesign weitestgehend beibehalten werden konnte. Auch in puncto Wasserersparnis bieten Vola-Armaturen einen klaren Vorteil: Durch den Einsatz von entsprechenden Reglern kann der gewünschte Wasserverbrauch festgelegt werden. Die Armaturen aus dem Hause Vola sind also nicht nur stilvoll, sondern auch äußerst effizient.