Ukraine-Hilfe: Die van der Ven-Unternehmensgruppe spendet an CARE und übernimmt in Ratingen eine Patenschaft für ukrainische Geflüchtete. (Bild: vE&K)

van der Ven übernimmt Patenschaft für ukrainische Familien

van der Ven und das Tochterunternehmen minilu spenden gemeinsam an die Hilfsorganisation CARE und nehmen eine Patenschaft für fünf ukrainische Flüchtlingsfamilien in Ratingen auf.

Der Krieg in der Ukraine macht uns alle schwer betroffen. Seit dem Beginn der Invasion am 24.02. sind innerhalb unserer Unternehmensgruppe viele Ideen für die Organisation spontaner Sammlungen und Hilfstransporte diskutiert worden. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen sich persönlich und aktiv einbringen.

Thomas Gärtner, geschäftsführender Gesellschafter von van der Ven, erklärt: „Von eigenen Sammlungen wurde uns bei unserer Recherche abgeraten, da nur die internationalen Organisationen genau einschätzen können, welche Hilfsgüter in der jetzigen Situation an welcher Stelle genau gebraucht werden. Während wir uns intensiv mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt haben, sind wir auf die Hilfsorganisation CARE gestoßen. Die Älteren von uns erinnern sich noch aus Erzählungen der Eltern an die CARE-Pakete, die uns Deutsche nach dem Krieg erreichten.“

Ukraine-Nothilfe der Hilfsorganisation CARE

Eine internationale Organisation zu unterstützen, hat den Vorteil, dass die Hilfe gezielt und schnell ankommt. CARE kann erfahrene Teams direkt vor Ort einsetzen, die sich stetig verändernde Lage gut beobachten und dringend benötigte Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Wasser und Hygieneartikel verteilen.

van der Ven und minilu haben daher im Namen aller Mitarbeiter:innen der Unternehmensgruppe einen fünfstelligen Betrag an CARE gespendet. Die Hilfsorganisation stellt mit dieser Spende sicher, dass über 80 Familien in der Ukraine drei Monate lang mit Lebensmitteln versorgt werden.

Aktive Flüchtlingshilfe durch Patenschaft in Ratingen

Um nicht nur den Menschen in der Ukraine selbst, sondern auch den Geflüchteten in Deutschland helfen zu können, haben wir außerdem Kontakt zur Stadt Ratingen aufgenommen. „Wir haben vereinbart, gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen aktive Flüchtlingshilfe für fünf ukrainische Familien zu leisten, indem wir eine Patenschaft für sie übernehmen“, so Thomas Gärtner.

Die Hilfe im Rahmen der Patenschaften erstreckt sich von Hotelübernachtungen über die Wohnungssuche und Übernahme der Kaution bis hin zur Neuausstattung. Da wir uns als Mitarbeiter:innen auch persönlich einbringen möchten, werden wir uns aktiv um die Betreuung kümmern und den Geflüchteten helfen, sich in ihrer neuen Umgebung so gut es geht einzuleben. Wir hoffen, zu einem Gefühl von Sicherheit beitragen zu können und werden die Familien auch bei Behördengängen und benötigten Sprachschulungen unterstützen.

Der Kontakt zu einer ukrainischen Familie, die nach Deutschland geflüchtet ist, wurde bereits hergestellt. Thomas Gärtner ist froh, dass die aktive Hilfe so schnell anlaufen kann: „Diese Woche empfangen wir die erste Familie in Ratingen. Unser Glück ist es, dass einer unserer Mitarbeiter mit ukrainischen Sprachkenntnissen beim ersten Treffen direkt dabei sein kann. Wir möchten alles tun, damit sich die Familie willkommen fühlt.“

Wir bedanken uns bei allen Kundinnen und Kunden, die ein Zeichen gegen den Krieg setzen.