Technik aufgefrischt: van der ven 4D

Ein klarer Fall für echte Spezialisten: die Digitalisierung von Zahnarztpraxen und Dentallaboren.

In den vergangenen Jahren hat digitale Technik in Praxen und Laboren eine immer größere Rolle gespielt. Die Fragen und Wünsche, die unsere Kunden zu diesem Thema an unser Depot hatten, wurden ebenfalls immer mehr – und vor allem immer anspruchsvoller. Deshalb ging 2010 aus dem IT und Technologie-Bereich innerhalb unseres Unternehmens die van der ven 4D GmbH hervor. Sie beschäftigt sich als erstes Unternehmen in Deutschland ausschließlich mit der digitalen Welt in der Zahntechnik und Zahnmedizin.

Welche Vorteile für die Kunden diese Spezialisierung hat, erklärt Ralph Fülbier, geschäftsführender Gesellschafter, im Interview.

 

Was war die Initialzündung für die Gründung von van der ven 4D?

Ralph Fülbier: Der Verkauf digitaler Produkte mitsamt der entsprechenden Beratung und Vernetzung der Geräte untereinander ist ein so komplexes Thema, dass wir es für sinnvoll hielten, dies mit einer eigenen Company zu bearbeiten. Bei uns sind ausschließlich Spezialisten für digitale Themen tätig. Die Spezialisierung geht sogar so weit, dass jeder seinen Schwerpunktbereich innerhalb unseres Produktportfolios hat, zum Beispiel IT, CAD/CAM, digitale Diagnostik bzw. DVT oder digitale Mikroskope.

Und die Zahnärzte und Labore haben dieses sehr fachspezifische Angebot sofort gut angenommen?

R. F.: In der Tat: Wir sind seit der Gründung auf stetem Wachstumskurs. Unsere Kunden haben in der Regel reines Anwenderwissen. Sie schätzen es sehr, dass van der ven 4D nicht nur Qualitätsprodukte renommierter Hersteller im Angebot hat, sondern ausführlich über die Chancen, aber auch die „Risiken und Nebenwirkungen“ der Vernetzung einzelner Komponenten unterschiedlicher Hersteller beraten kann.

Wodurch unterscheidet sich van der ven 4D bei der Betreuung in Sachen Hightech noch von anderen Depots?

R. F.: Am deutlichsten wohl in der After-Sales-Betreuung. Dass ein Gerät im laufenden Betrieb plötzlich Probleme machen könnte, ist für viele Kunden die größte Sorge. Und bei uns haben sie Ansprechpartner am Telefon, die auf ihr Ressort spezialisiert sind und nicht auch Kenntnisse über konventionelle Dentaltechnik wie z. B. Kompressoren oder Saugmaschinen haben müssen. Das vereinfacht eine schnelle Fernwartung und gezielte Entstörung.

Unser Ziel ist ein optimales Service- und Produktangebot, im Interesse unserer Kunden.

Was hat sich bei van der ven 4D seit der Gründung geändert?

R. F.: Unser regionaler strategischer Ansatz. Wir agieren heute nicht mehr nur im klassischen Vertriebsgebiet von van der Ven. Zwar sind wir primär der bestmögliche Hightech-Partner für die Kunden des Depots van der Ven, aber rund 25 Prozent unserer Kunden kommen aus anderen Strukturen. So haben wir mittlerweile viele Kunden in ganz Deutschland, ob aus Landshut oder aus Kiel.

Und wie sieht es beim Produktportfolio aus?

R. F.: Seit der Gründung haben wir unser Angebot beständig erweitert. Zum Beispiel sind für Labore längst nicht mehr nur Produkte für die Fertigung inhouse interessant. Deshalb bieten wir seit einem Jahr auch die externe Fertigung von Zahnersatz an, zusammen mit unserem Kooperationspartner Millhouse. Im Bereich der digitalen Diagnostik gehören seit einiger Zeit etwa dentale Mikroskope, unter anderem vom Marktführer Zeiss, fest dazu.

Was ist bei van der ven 4D in Zukunft ein wichtiges Thema?

R. F.: Gerade im digitalen Bereich ist der Innovationszyklus bei Geräten unglaublich kurz. Gleichzeitig gibt es in diesem sich sehr schnell verändernden Markt ständig Produkt-Facelifts, Software-Veränderungen oder auch neue Hersteller, die sich positionieren möchten. Unser Ziel ist deshalb, durch eine genaue Beobachtung weiter zu gewährleisten, dass wir vor diesem Hintergrund stets ein optimales Service- und Produktangebot im Interesse unserer Kunden bieten können.