Rückblick und Ausblick mit Tradition: der van der Ven-Streetworkerday 2019 (Fotos: vE&K)

Danke, Dentalkumpels!

„Wer sich das ganze Jahr nach dem Motto ‚nach dem Stau ist vor dem Stau‘ über morsche Brücken und durch andere Unwägbarkeiten kämpft, hat sich auch mal ein richtig leckeres Frühstück verdient“, findet Thomas Gärtner. Beim traditionellen Streetworkerday sagte er als geschäftsführender Gesellschafter von van der Ven den Partnern in Industrie und Handel nicht nur Danke. Er verriet auch, wie das Depot den Wandel in der Branche mitgestaltet.

 

Zum mittlerweile 15. Mal lud van der Ven die Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter als Dankeschön Ende Januar zum Streetworkerday. Traditionell gibt die Geschäftsführung an diesem Datum Einblick ins Unternehmensgeschehen, bevor beim anschließenden Frühstück Zeit für Networking und Austausch ist.

Markt im Wandel

In seinem Vortrag nahm Thomas Gärtner die Veränderungen des Marktes unter die Lupe. Um angesichts des harten Verdrängungswettbewerbs zu bestehen, seien verstärkte Anstrengungen gefragt. Hinzu kämen die unabsehbaren Folgen gesetzlicher Neuerungen und die Tatsache, dass Zahnarztpraxen vermehrt zu Finanzinvestments werden. Eine der großen Fragen der Zukunft sei deshalb: „Mit wem werden wir in Zukunft sprechen? Interessieren dann noch die Produktmerkmale, die Vorteile für Behandler und Patienten oder wird es nur noch um Profit gehen?“

Depot im Wandel

Um für diese Herausforderungen gerüstet zu sein und den Wandel des Dentalmarkts zu gestalten, setzt van der Ven auf starke Neuerungen. So gehen 2019 unter anderem eine Beauty Teeth Lounge und eine Beauty Teeth Labor Lounge an den Start. „Damit wollen wir die Möglichkeiten hochästhetischer Zahnmedizin aufzeigen – auch durch neue Modelle der Zusammenarbeit von Praxis und Labor.“ Kunden von van der Ven können sich zudem auf ein Trainingscenter für die abdruckfreie Praxis und Beratung für integrative Praxismodelle freuen. Weil die Zahl der Zahnärztinnen weiter steigt, plant van der Ven spezielle Events zum Thema Start-up für Frauen. Gespannt sein dürfen Handelspartner und Kunden gleichermaßen auf einen „Befreiungsschlag beim Materialgeschäft, mehr wird aber noch nicht verraten.“ 2019 wird van der Ven zudem ein neues, komfortables Warenwirtschaftssystem für die Praxen anbieten.

Erneut Rekordumsatz

Thomas Gärtner ließ auch erfreuliche Zahlen sprechen: „2018 erwirtschaftete die gesamte van der Ven-Gruppe mit 97 Mio. Euro – das entspricht einem Plus von 17,5 % – erneut einen Rekordumsatz. Darauf sind wir sehr stolz. Maßgeblich daran beteiligt waren die Bereiche Material und Investitionsgüter. Das Ziel für 2019 ist hoch gesteckt, aber mit 109 Mio. Euro realistisch.“  Thomas Gärtner betonte, wie wichtig dafür ein gutes und ausreichend großes Team sei. „Wir haben in den letzten Jahren mit neun jungen Mitarbeitern eine neue Generation von Fachberatern in den Markt eingeführt. Damit haben wir eine tolle Mannschaft, die von Jahr zu Jahr mehr zum Unternehmenserfolg beiträgt und 2019 noch weiterwachsen wird.“  

Persönliches Dankeschön

2019 war der 15. Streetworkerday bei van der Ven und der letzte für Thomas Gärtner. Zur Überraschung vieler Gäste kündigte er an, dass er den Staffelstab des Gastgebers an seine Söhne Veith und Lars, ebenfalls geschäftsführende Gesellschafter, übergibt. Er sei zwar weiterhin zu Hundert Prozent im Unternehmen aktiv, doch fortan werde die nächste Generation das Unternehmen nach außen repräsentieren. „Ich danke Ihnen für 15 Jahre Streetworkerday und auch im Namen der ganzen van der Ven-Familie für die tolle, gelebte Partnerschaft.“ 

Impressionen vom Streetworkerday 2019