Spendenübergabe vor Ort in Köln mit minilu und Geschäftsführer Veith Gärtner (Bild: minilu.de)

Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene in Köln

Die hundertprozentige van der Ven-Unternehmenstochter minilu engagiert sich für den Verein anyway e.V. in Köln. „Als queerem Unternehmer ist mir ein offenes und tolerantes Arbeitsumfeld wichtig. Bei van der Ven und minilu sollen sich alle ganz unabhängig von Nationalität, Hautfarbe oder sexueller Orientierung wohlfühlen. Das ist uns nicht nur während des Pride Month, sondern ganz grundsätzlich ein Anliegen“, erklärt Veith Gärtner, geschäftsführender Gesellschafter von van der Ven, der auch Geschäftsführer der minilu GmbH ist.

Der Verein anyway e.V. ist Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema LGBTQI+ und unterstützt beim Coming-out. Jungen Menschen bis zu einem Alter von 27 Jahren wird dort ein sicherer Raum für Begegnungen und Erfahrungsaustausch geboten. „Wir spenden mit minilu 5.000,- Euro an anyway, weil uns die Arbeit des Vereins absolut überzeugt hat“, so Veith Gärtner. „Den Spendenscheck habe ich persönlich zusammen mit minilu überreicht.“ Die Übergabe fand im Juni kurz vor dem CSD in Köln statt.

Veith Gärtner und minilu übergeben gemeinsam den Spendenscheck an den anyway e.V. (Bild: minilu.de)

Diversität im Unternehmen

Bei van der Ven und minilu gilt: Es kommt nicht auf die sexuelle Orientierung oder Identifizierung, Hautfarbe, Religion oder Staatsangehörigkeit an, sondern auf eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam setzen wir uns für ein Miteinander ohne Diskriminierung ein. Da die Akzeptanz von LGBTQI+ in unserer Gesellschaft bis heute nicht flächendeckend vorhanden ist und in vielen Ländern eher stark ab- als zunimmt, sind uns Zeichen gegen Diskriminierung wichtig.

Im anyway gibt es ein Café für junge Schwule, Lesben, Bisexuelle, trans* und inter* Personen, in dem auch ihre Freund:innen willkommen sind. Das Café dient als wichtige und oft auch erste Anlaufstelle für junge Leute, die Fragen zu ihrer geschlechtlichen Identität haben oder sich mit ihrem Coming-out beschäftigen.

Gäste des anyway e.V. (Bild: Danny Frededan)

Jugendberatung des anyway e.V.

Der Verein bietet daher Jugendberatung und Mentoring für Jugendliche und junge Erwachsene an. Die Beratung kann als Live-Beratung vor Ort oder auch am Telefon, per E-Mail oder Videochat stattfinden. „Im anyway nutzen die Berater:innen eine datenschutzsichere Software“, erklärt Veith Gärtner. „Der Verein organisiert außerdem auch Jugendfreizeiten, nimmt am CSD Köln teil und bietet Workshops an, um zum Thema LGBTQI+ zu sensibilisieren.“

Das Logo des Vereins (Bild: anyway e.V.)

Queere TV-Serie KUNTERGRAU

Der anyway e.V. realisiert verschiedene queere Medien-, Bildungs- und Aufklärungsprojekte. Ein sehr erfolgreiches Projekt mit großer Reichweite ist KUNTERGRAU. Die Webserie wurde seit 2014 ehrenamtlich von schwulen und bisexuellen Jugendlichen und jungen Erwachsenen des anyway produziert. Da queere Themen in vielen Ländern unterdrückt werden, ist die Serie auch bei YouTube mit Untertiteln in zwölf Sprachen verfügbar. Es gibt insgesamt drei Staffeln.

Das Herzensprojekt von Thomas Haas, der beim anyway e.V. für das Fundraising verantwortlich ist, war für den Grimme Preis 2021 nominiert. KUNTERGRAU wurde außerdem bereits mit dem Webvideopreis (2018) und dem Engagementpreis NRW der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (2020) ausgezeichnet.

Wissen ist Respekt

Für seine Arbeit hat der Verein 2016 ein weiteres spezielles Aufklärungs-, Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt eingerichtet. Das Projekt heißt WiR* und steht für „Wissen ist Respekt“. Die van der Ven-Unternehmensgruppe freut sich, mit der Spende die wichtige Arbeit des anyway e.V. unterstützen zu können. Für mehr Informationen schauen Sie gerne auf der Webseite des Vereins vorbei.