Pulverstrahl-Technologie für perfekte Prophylaxe

Expertentipp von Ralph Fülbier, Geschäftsführer Vertrieb

Mit dem gestiegenen Bewusstsein für die Prophylaxe in der Zahnheilkunde wächst auch das Interesse an den dafür erhältlichen Geräten mit Pulverstrahl-Technologie. Doch welches der unterschiedlichen Produkte auf dem Markt ist das Richtige für Ihre individuellen Ansprüche? An dieser Stelle möchte ich Ihnen einige Tipps für Ihre Kaufentscheidung geben und unterschiedliche Lösungen renommierter Hersteller skizzieren.

Pulverstrahlgeräte sind heutzutage die gängigste Anwendung in der dentalen Prophylaxe. Was die Behandlungsmöglichkeiten und den Workflow angeht, bestehen jedoch große Unterschiede zwischen den Geräten. Vor einer Kaufentscheidung sollten Sie sich deshalb genau über die verschiedenen alternativen Systeme informieren – und sie am besten einmal ausprobieren. Eine ideale Gelegenheit dazu bieten wir Ihnen in unserer großen Ausstellung im van der Ven-Dentalzentrum in Ratingen. Alle Geräte sind an Druckluft, Wasser sowie Absaugung angeschlossen und somit voll funktionsfähig. So können Sie absolut praxisnah testen, wie sich damit arbeiten lässt.

Tischgerät oder „Handy“

Grundsätzlich ist bei Pulverstrahlgeräten zu unterscheiden zwischen:

  • Tischgeräten, die mittels sogenannter Schnellkupplungen an Druckluft und Wasser angeschlossen werden und eine 230 V Stromversorgung benötigen und
  • sogenannten „Handys“, die über die Schnellkupplung des Turbinenanschlusses betrieben werden.

Letztere sind nicht nur wegen der günstigen Einstiegspreise sehr beliebt. Sie können zudem sehr flexibel eingesetzt werden, weil sie wie die Turbine nur auf die Schnellkupplung der Einheit aufgesteckt werden müssen. In Sachen Leistung sind die Handys allerdings den Tischgeräten unterlegen. Außerdem lassen sich die Pulvermenge und die Wasserintensität bei ihnen nicht so fein regeln wie bei den Tischgeräten. Kunden, die bereits mit beiden Gerätetypen Erfahrung haben, heben dies immer wieder hervor.

Pulverstrahlgeräte unterschiedlicher Hersteller

In den letzten Jahren kommt die Pulverstrahl-Technologie vermehrt auch subgingival und nicht nur supragingival zum Einsatz. Moderne Pulverzusammensetzungen machen die Erweiterung des klassischen Anwendungsbereichs möglich. Diesbezüglich unterscheiden die Geräte sich nicht nur in der Bauweise, sondern auch beträchtlich beim Handling.
Vor dem Kauf sollten Sie daher genau prüfen, wie sich der Workflow mit den Geräten gestaltet, wenn damit sowohl supra- als auch subgingival gearbeitet werden soll.

So hat etwa der Schweizer Hersteller EMS, der das bekannte „AirFlow“-System entwickelt hat und als Premiumanbieter gilt, diverse Geräte unterschiedlichen Typs im Portfolio.
Neben den Geräten des Prophylaxe-Pioniers gibt es inzwischen zahlreiche Alternativen von Herstellern wie NSK oder Acteon. Im Bereich der Eigenmarken sind ebenfalls interessante Optionen erhältlich wie zum Beispiel von unserer Hausmarke Omnident.

Technologisch werden ebenfalls neue Wege beschritten. NSK bietet aktuell ein neues Tischgerät an, bei dem die Schläuche extern geführt werden. Bei einer eventuellen Verstopfung der pulverführenden Medien ist diese Besonderheit ein großer Vorteil, weil sie die Reinigung vereinfacht.

In Anbetracht der großen Auswahl an Pulverstrahlgeräten und um das richtige für Ihren perfekten Praxis-Workflow zu finden, lohnt sich also eine intensive Beratung zu diesem Thema. Wir freuen uns darauf, Sie dazu in unserer Ausstellung begrüßen zu dürfen – ausprobieren inklusive.