Stehen für Wissenschaftstradition und Lehre in gelebter Weitergabe und gegenseitiger Ergänzung: Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Gängler, Prof. Dr. Rudolf Beer und Dr. Tomas Lang (Fotos: Gängler/Beer/Lang)

Mythen, Mist und Murks

Wir freuen uns, Ihnen einen neuen Termin unserer Reihe „Der besondere Vortrag“ ankündigen zu können: Am Mittwoch, 21. Juni 2017 von 14:00 bis 20:00 Uhr dreht sich bei van der Ven in Ratingen alles um die Endodontologie sowie um die klinische Endodontie. Dazu präsentieren wir Ihnen drei herausragende Referenten. Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Gängler, Prof. Dr. Rudolf Beer und Dr. Tomas Lang räumen in ihren faszinierenden Vorträgen auf mit Mythen, Mist und Murks. Melden Sie sich am besten jetzt schon an.

 

Wenn Top-Referenten aus drei Generationen die Endodontologie und die klinische Endodontie betrachten, sind tiefe Einblicke garantiert. Ebenso wie bei der Live-Demonstration der Arbeit mit dem OP-Mikroskop, die sich an die Vorträge anschließt.

 

Das Programm:

14:00 – 15:00 Uhr

Mythen, Mist und Murks – Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Gängler
1. Generation: 2D-Röntgen und Handaufbereitung
Mythen: Herdlehre, Exodontismus, Prävention – dagegen korrelierte die klinische Endodontie nie mit der wissenschaftlichen Endodontie

Murks: Die Läsion bestimmt der Wirtsorganismus, nicht der Zahnarzt – dagegen bestimmt die korrekte Wurzelkanalbehandlung das Risiko der Exazerbation

Mist: Bakterien sind doch nicht unsere Feinde, besonders nicht in der Mundhöhle – dagegen sollten sie unzugänglichen Wunden (Periapex) lieber fernbleiben

15:15 – 16:15 Uhr

Lieber einen Zahn im Mund als Zehne in der Hand – Prof. Dr. Rudolf Beer
2. Generation: Maschinelle Aufbereitung und Spülprotokolle
Adhäsiv oder antibakteriell: Nur eins geht? Neue Erkenntnisse zum Spülprotokoll in der Endodontie

16:45 – 17:45 Uhr

Restaurieren und nicht mutilieren – Dr. Tomas Lang
3. Generation: OP-Mikroskopie, 3D-Röntgen und mikro-invasive Aufbereitung und Wurzelkanalfüllung
Bis heute hält sich der Mythos, dass eine endodontische Behandlung nur erfolgreich sein kann, wenn die Wurzelkanäle weiträumig ausgeschachtet werden. Das Gegenteil ist in der modernen Endodontie der Fall. Es ist heute möglich, die therapeutischen Ziele bei minimalem Substanzverlust zu erreichen. Die Prozesskette ist hier etwas länger: 3D-Röntgen und 3D-Vorplanung bis hin zu geführten Eingriffen mit Bohrschablonen und die Verwendung des OP-Mikroskops/Endoskops ermöglichen neue Dimensionen der Therapie. Dieser zusätzliche Aufwand dient nicht dem Selbstzweck, sondern ist ein essenzieller Baustein für einen lebenslangen Zahnerhalt.

18:00 – 19:00 Uhr

Live-Demonstration mit dem OP-Mikroskop

 

Fortbildung, die Sie wirklich weiterbringt

„Mythen, Mist und Murks“ richtet sich sowohl an Zahnärztinnen und Zahnärzte als auch an Assistentinnen und Assistenten. Neben den Vorträgen werden wir an diesem Tag die innovativsten und führenden Endo-Systeme zur praktischen Anwendung und Demo im Haus haben. Für die Teilnahme erhalten Sie sechs Fortbildungspunkte. Die Kosten für die Tagungspauschale betragen 29 Euro (zzgl. MwSt.) pro Person.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gleich an! Hier gelangen Sie zur Anmeldung per Fax. Oder Sie schreiben eine E-Mail an Julia Hansmann und Daniela Lachnicht.

PS: Eine Übersicht über weitere interessante Veranstaltungen in unseren Häusern finden Sie hier.