Vereinigt die Vorteile subtraktiver und additiver Fertigung: der millCHROM Hybrid (Foto: millhouse)

millCHROM Hybrid – digitale Fertigung perfekt kombiniert

Eine Empfehlung von Frank Giefer, Verkaufsleiter bei van der ven 4D

Besonders präzise Formung und Rekonstruktion ohne großen Materialverlust – die Anforderungen an die digitale Fertigung im Dentalbereich sind hoch. Um ihnen gerecht zu werden, hat millhouse das Beste aus den bisher bestehenden Techniken in einer neuen vereint: die Hybridfertigung mit millCHROM Hybrid.

 

Grundsätzlich unterscheiden wir bei der digitalen Fertigung zwischen subtraktiver und additiver Fertigung. Beide Techniken haben Vor- und Nachteile.

Subtraktive Fertigung:
präzise, aber begrenzt

Als subtraktive Fertigung bezeichnet man die klassischen Fräs- und Schleifverfahren, bei denen mit einem entsprechenden Werkzeug aus einem monolithischen Block oder einer Ronde eine Struktur herausgearbeitet wird. Der Materialvielfalt sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Egal ob Kunststoffe, Keramiken, PEEK oder Metalle – mit dem richtigen Werkzeug, der passenden Spindel und der richtigen Frässtrategie ist die professionelle Fertigung von Restaurationen und Gerüsten in höchster Präzision inzwischen Routine.
Aber es gibt auch Nachteile bei der klassischen subtraktiven Technik. Zum einen gilt: Je kleiner die auszuarbeitenden Strukturen und je härter die Materialien, desto höher ist der Verschleiß der Werkzeuge und Motoren, und die Prozessdauer verlängert sich zunehmend. Zum anderen sind die Fräsformen limitiert durch die Anzahl der Achsen sowie die Anstellungswinkel und Geometrie der Werkzeuge. So sind beispielsweise Retentionsstrukturen für Verblendungen nicht fräsbar. Auch die Mindestwandstärken der Arbeiten je nach Material sind stark limitiert, auslaufende Kanten nahezu unmöglich.

Additive Fertigung:
grenzenlos, aber weniger präzise

Bei der additiven Fertigung wird eine Struktur schichtweise aufgebaut – ein 3D-Druckverfahren, wie es inzwischen in vielen Bereichen eingesetzt wird. Der große Vorteil liegt in der absolut freien Gestaltungsmöglichkeit: Alles nur irgendwie Vorstellbare kann auch gedruckt werden – selbst Hohlkörper und Getriebe ohne Nahtstellen.
In der Zahntechnik wird als additives Verfahren für die Herstellung von Metallgerüsten das so genannte Selektive Lasermelting (SLM) verwendet. Dieser Prozess ist sehr schnell und spart Material und Werkzeug. Zudem ist die Passung für Kronen und Brücken sehr gut geeignet. Damit ist dieses Verfahren für kleine Gerüste eine sehr günstige Alternative. Allerdings war die Präzision für Kombiarbeiten bislang nicht zufriedenstellend. Daher hat millhouse einen Prozess entwickelt, der in einer Fertigung die Vorteile beider Verfahren in sich vereinigt.

millCHROM Hybrid:
additiv und subtraktiv kombiniert

Bei dem von millhouse entwickelten Prozess millCHROM Hybrid werden zwei unterschiedliche Fertigungsprozesse miteinander kombiniert: das additive SLM-Verfahren mit dem subtraktiven Fräsprozess. Diese spezielle Hybridfertigung zeigt klare Vorteile:
• Gefräste Passungsflächen -> maximale Passgenauigkeit
• Modellguss und Sekundärteile in einem
• Unzählige Gestaltungsmöglichkeiten
• Retentionen jeglicher Art und Form
• Perlen auf Verblendflächen
• Verschiedenste Geschiebe

Ein riesiges Portfolio an Möglichkeiten

millCHROM Hybrid bietet dutzende Anwendungsvarianten. Diese werden wir nach und nach für unsere Kunden bereitstellen. Zu Beginn liegt unser Hauptaugenmerk auf folgenden Indikationen:
• Sekundärteile für Primärteleskope
• Sekundärteile für Stege
• Sublingualbügel (ohne Klammern)
• Gaumenplatten (ohne Klammern)
• Retentionen

Wenn Sie an den Anwendungsmöglichkeiten der Fertigung mit millCHROM Hybrid interessiert sind, nutzen Sie das aktuelle Volltreffer-Angebot von van der ven 4D.
Auf der IDS-Nachlese speziell für Dentallabors am 18.Oktober 2017 bei van der Ven in Ratingen erhalten Sie weitere Fachinformationen aus erster Hand – unter anderem bei einem Vortrag von Sören Holbein, Zahntechniker-Meister und Geschäftsführer von millhouse.