Die maschinelle Instrumentenaufbereitung bietet Sicherheit im Hinblick auf valide Prozesse. (Foto: Dürr Dental)

Instrumentenaufbereitung – manuell oder maschinell?

Ein Kommentar von Ralph Fülbier, Geschäftsführer Vertrieb bei van der Ven

Seit mehreren Jahren wird in der Zahnärzteschaft eine intensive Diskussion zum Thema Hygiene geführt. Im Rahmen dessen geht es auch immer wieder darum, ob die maschinelle Instrumentenaufbereitung die wirtschaftlichere Methode ist.

 

Seit das Schreckgespenst „Praxisbegehung“ umgeht, wird rege über Sinn und Unsinn diverser Anforderungsprofile in Sachen Hygienemaßnahmen und Qualitätsmanagement debattiert. Dabei sind Instrumentenaufbereitung sowie diesbezüglicher Ressourceneinsatz und hiermit verbundene Kosten ein Topthema. So wurde und wird sehr intensiv diskutiert, ob die manuelle Aufbereitung vor dem Hintergrund valider Prozesse noch eine echte Option darstellt. Dies ist meines Erachtens definitiv nicht mehr der Fall, wenn ich beide Verfahren losgelöst von Paragraphen und Verordnungen betrachte.

Darum maschinelle Aufbereitung

Demgegenüber stehen aber deutliche Mankos der manuellen Aufbereitung:

  • der Personaleinsatz für eine korrekte Ausführung ist ebenfalls mit Kosten verbunden
  • der notwendige Zeiteinsatz ist nicht unerheblich
  • der beträchtliche Einsatz von Chemie ist ökonomisch und ökologisch fragwürdig
  • die Vorgaben für die manuelle Aufbereitung – wo sie überhaupt noch akzeptiert wird – sind derart umfassend, dass sie in der Praxis kaum vertretbar umzusetzen sind

Besonders hervorzuheben ist, dass nur tatsächlich valide Prozesse, wie sie mit der maschinellen Instrumentenaufbereitung erzielt werden, im „Ernstfall“ als Nachweis für eine ordnungsgemäße Aufbereitung gelten.

Nicht zuletzt sollte sich jeder einmal selbst die Frage stellen: „Wäre ich zufrieden, wenn ich im Krankenhaus mit sozusagen nach Tagesform händisch aufbereitetem OP-Besteck ein künstliches Kniegelenk eingesetzt bekäme?“

Die Vorteile überwiegen

Für mich spricht deshalb trotz höherer anfänglicher Kosten alles für den Einsatz maschineller Instrumentenaufbereitung in der Zahnarztpraxis. Sie sorgt für Sicherheit bei Patienten, Team und Behandler – bei der Arbeit selbst, bei Praxisbegehungen sowie für den Fall, dass einmal valide Prozesse nachgewiesen werden müssen.

Wenn Sie Fragen zum Einsatz maschineller Aufbereitungsmethoden und zu dafür geeigneten Produkten haben, wenden Sie sich einfach an die Experten von van der Ven. Wir beraten Sie gerne.