Hochkarätige Fachvorträge, Raum für Gespräche und fachliche Beratung – das alles bot das Röntgensymposium 2019. (Bild: vE&K)

Wissenszuwachs in puncto digitale Bildgebung

Exklusive Expertenvorträge und aufschlussreiche Einblicke in die neueste Technik: Das Röntgen-Symposium 2019 lockte am letzten Märzsamstag interessierte Gäste in das van der Ven-Stammhaus nach Ratingen. Fünf Stunden lang stand das Thema Röntgen in der Zahnarztpraxis im Fokus. Dabei erfuhren die Besucher, wie sie die neueste Technik sinnvoll einsetzen und noch bessere Behandlungsergebnisse erzielen können.

Trotz des strahlend schönen Frühlingstags nutzten die Gäste die Gelegenheit, um in entspannter, konzentrierter Atmosphäre den Fachvorträgen der Referenten zu lauschen und sich auszutauschen. Geladen hatte van der ven 4D, die Hightech-Experten von van der Ven. „Besonders interessant war dieses Röntgensymposium für diejenigen, die modernisieren möchten und überlegen, von 2D- auf 3D-Röntgen umzustellen“, so Frank Giefer, Verkaufsleiter bei van der ven 4D.

Von Know-how profitiert

Im ersten Vortrag widmeten sich Endodontie-Spezialist Dr. Tomas Lang und Kristina Grotzky dem Thema intraorale Radiographie und 3D-Bildgebung in der Endodontie. Dabei stellten sie die Vorteile der neuesten Gerätegeneration sehr anschaulich dar. Dr. Tomas Lang warnte vor der Erwartungshaltung, mit der man ein Bild betrachtet. Aufgrund von Erfahrung schlussfolgere man schnell aus dem Gesehenen auf das, was man eben nicht sehe: „Mit einem 2D-Bild eines Zahns haben wir quasi das 3D-Bild schon im Kopf.“ Deshalb sei es so wichtig, sich der räumlichen Gestalt eines Zahns bewusst zu sein und dessen Individualität zu berücksichtigen. Beide Referenten demonstrierten anhand des Vergleichs von orthoradialen Aufnahmen mit exzentrischen und auch 3D-Aufnahmen, wie entscheidend der Blickwinkel für die korrekte Behandlung ist – nicht nur in der Diagnostik, sondern auch in der Therapie und Erfolgskontrolle. „Da die Anatomie so variantenreich ist, hilft Erfahrung allein relativ wenig“, betonte Dr. Lang. „Hier ist die entsprechende Bildgebung entscheidend.“

3D in Schulung und Praxis

Im Anschluss an die Mittagspause gestand Achim Gütges, MScMSc Spezialist für Implantologie und ästhetische Rekonstruktionen, in seinem Vortrag: „3D – ich kann nicht mehr ohne“ und erläuterte den Besuchern, warum dies so ist. Er selbst ist ein bundesweit anerkannter Ausbilder und Veranstalter für Kurse in 3D-Techniken. Im Einzelnen stellte Achim Gütges vor, wie er für implantologische Eingriffe am DVT mithilfe von Gipsmodellen und der entsprechenden Software alle Details plant. Dabei machte er Mut, keine Angst vor neuer Technik zu haben und auch infrastrukturelle Probleme in der eigenen Praxis anzugehen. Mithilfe von den van der ven 4D-Experten lassen sich etwa Kompatibilitätsprobleme lösen und die Systeme verschiedener Hersteller integrieren.

Sicherheit im Anwenderalltag

Aktuelle Beispiele aus der eigenen Anwenderpraxis in Geislingen lieferte anschließend auch der Zahnarzt Dr. Severin Holl. Er belegte, wieso die modernen bildgebenden Techniken in Implantologie und Chirurgie für mehr Sicherheit sorgen. Dabei verglich er die 2D- und 3D-Röntgentechnik unter anderem hinsichtlich der Strahlenbelastung und der Genauigkeit der Darstellung sowie der anschließenden Arbeit. Als besonders vorteilhaft bewertete der Implantologe das exakte Arbeiten mit OP-Schablonen: „Wenn ich rein digital unterwegs bin, bin ich erheblich genauer als analog.“ Entsprechende Filmaufnahmen

demonstrierten die so erzielten Ergebnisse.

Informieren und ausprobieren

Als besonders angenehm bewerteten viele Besucher die Atmosphäre im Stammhaus in Ratingen: „Die Vorträge waren sehr informativ, gerade, wenn man wie ich besonderes Interesse an Endodontie hat“, kommentierte eine Zahnärztin aus Köln. Einige Besucher nutzen die Mittagspause und die Zeit nach den Vorträgen, um einen Blick auf die ausgestellte Technik namhafter Hersteller zu werfen. Dabei führten sie angeregte Gespräche mit den anwesenden Experten und ließen sich die Funktionen demonstrieren.

Das Fazit zum Veranstaltungstag fiel auch bei Frank Giefer durchweg positiv aus: „Alle Referenten haben die Vorteile des digitalen Röntgens plausibel gemacht. Aber sie alle haben auch auf Probleme hingewiesen, die dann auftreten, wenn man keine digitalen Experten an der Seite hat.“ Deshalb hilft van der ven 4D beim Vernetzen und sorgt für einen reibungslosen digitalen Workflow. „Auf diese Weise lösen wir seit Jahren in den Praxen unserer Kunden den sprichwörtlichen gordischen Knoten.“