Fokus auf Exzellenz: Fünf-Sterne-Dental-Depot

Demographischer Wandel, Digitalisierung und Generation Y – die großen gesellschaftlichen Trends haben längst schon die Dentalbranche mit voller Wucht erwischt. Ein Dentaldepot in derart stürmischen Zeiten auf Kurs zu halten, ist das eine. Das Unternehmen gleichzeitig zukunftssicher aufzustellen, ist noch etwas ganz anderes. Eine Herausforderung, der sich van der Ven gestellt hat und von der die Kunden profitieren, wie Thomas Gärtner, geschäftsführender Gesellschafter von van der Ven, im Gespräch erklärt.

Wo wird der radikale Wandel der dentalen Welt für Sie am ehesten sichtbar?

Thomas Gärtner: Ganz klar in der Digitalisierung! Die Arbeit wird immer mehr von digitalen Systemen geprägt und verändert. Deshalb haben wir schon vor einigen Jahren van der ven 4D gegründet. Das Unternehmen ist als einziges in Deutschland ausschließlich auf digitale Systeme in Praxen und Labors spezialisiert. Hinzu kommt, dass unsere Kunden heute rund um die Uhr einkaufen und die besten Angebote vergleichen können. Auch hier haben wir reagiert.

Indem van der Ven ein eigenes Online-Geschäft aufbaut?

T. G.: Richtig, aber der Online-Handel ist nur ein Aspekt, wenn auch ein sehr wichtiger. Diesen Bereich bauen wir derzeit noch aus. Wichtiger ist, sich nicht allein auf ein digitales Geschäft zu fokussieren, sondern das Depot insgesamt mit einem klar umrissenen Leistungsspektrum am Markt zu positionieren.

Das heißt, Sie haben für van der Ven eine neue Strategie entwickelt?

T. G.: Zumindest teilweise. Wir sagen ganz klar: Wir sind keine Makler und keine Consultants aus der Unternehmensberatung, und wir buchen auch keine AIDA-Fortbildungsreisen. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, unsere Kunden überall dort zu unterstützen, wo wir als Depot richtig gut sind. Klassischer Dentalhandel, bestmögliche Beratung, Lieferung über Nacht und diese Sachen – das ist aus meiner Sicht heute kein Depot-Konzept mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Es ist doch gar keine Frage, dass wir unsere Kunden unterstützen, wenn es um die Suche nach passenden Räumen oder die Finanzierung einer Neueinrichtung oder Modernisierung geht. Aber darüber hinaus setzen wir klare Schwerpunkte in den Bereichen, in denen wir uns von anderen Anbietern abgrenzen und im Markt herausragende Leistungen anbieten. Und genau in diesen Bereichen steht der Name van der Ven für absolute Exzellenz.

Welche Bereiche sind das?

T. G.: Dazu zählt die Beratung und Betreuung unserer Kunden bei der Planung, Einrichtung und architektonischen Umsetzung von Praxen und Labors. Das können klassische Architekten aufgrund der unzähligen Vorschriften und der speziellen Anforderungen aus meiner Sicht heute nicht mehr seriös oder bezahlbar anbieten. Daran schließt sich nahtlos an, dass wir an unserem neuen Standort in Ratingen eine riesige Ausstellung schaffen, die den Besuch einer Fachdental überflüssig macht. Neben den neuesten dentalmedizinischen Geräten zeigen wir hier eine riesige Vielfalt an Ideen zur Gestaltung der eigenen Praxis – und zwar immer dann, wenn unsere Kunden Zeit haben und nicht nur einmal im Jahr. Und wir weiten den Kundendienst deutlich aus.

Aber hier haben Sie mit dem Notfall-Service bereits de facto eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

T. G.: Was uns aber nicht gereicht hat. Wir haben zusätzlich bereits die normalen Service-Zeiten so ausgeweitet, dass normale Reparaturen oder Wartungen ebenfalls problemlos außerhalb der Praxiszeiten stattfinden können. Dadurch kommt es zum Beispiel nicht mehr zu Unterbrechungen bei der Auslastung der Behandlungszimmer. Für Praxen ist das bares Geld. Und: An unserem neuen Standort richten wir eine Drive-In-Werkstatt ein. Dort können wir eine ganze Reihe von Geräten direkt reparieren. In der Zwischenzeit können sich unsere Kunden mit ihrem Fachberater treffen, es sich in unserem Café gut gehen lassen oder einfach mal durch die Ausstellung schlendern.

Ihr Ziel ist es also, Ihren neuen Standort zu einem lebendigen Treffpunkt für Ihre Kunden zu machen?

T. G.: Absolut. Unser Haus in Ratingen wird das Dentalzentrum Nr. 1 in NRW sein,  ein Ort der Kommunikation, des Austauschs – und zwar von Mensch zu Mensch, nicht digital. Dazu gehört auch der wachsende Trainingsbereich. Sukzessive werden wir unser Serminar- und Workshopangebot ausbauen. Herzstück ist dabei unser neuer und mit modernster Übertragungstechnik ausgestatteter Live-OP. Und natürlich werden wir regelmäßig wieder Hausmessen und Hauspartys veranstalten.

Wie würden Sie die neue Strategie von van Ven kurz zusammenfassen?

T. G.: Sagen wir es doch so: Wenn Sie in ein durchschnittliches Hotel gehen, dürfen Sie nicht mehr als durchschnittlichen Service erwarten. In einem Fünf-Sterne-Hotel hingegen haben Sie völlig zu Recht Anspruch auf Fünf-Sterne-Service. Nicht anders ist das bei van der Ven: Unser Anspruch ist, alle Leistungen auf Fünf-Sterne-Niveau zu marktgerechten, fairen Preisen anzubieten.