Dieter Kuhle, ein wertvolles Mitglied des van der Ven-Teams OWL, geht in den wohlverdienten Ruhestand. (Bild: van der Ven)

Ruhestand für unseren dentalen Kosmonauten

49 Berufsjahre, davon 16 Jahre bei van der Ven: Dieter Kuhle, ein zentrales Mitglied der van der Ven-Familie, geht in den wohlverdienten Ruhestand. Wir sind dankbar für seinen unermüdlichen Einsatz – hat er doch maßgeblich daran mitgewirkt, dass van der Ven in OWL heute so gut aufgestellt ist. Wir verabschieden diesen treuen Weggefährten und wünschen alles Gute für die Zukunft.

Ein persönlicher Kommentar von Thomas Gärtner, geschäftsführender Gesellschafter der van der Ven-Gruppe

Männer, die in der Vergangenheit die Erde Richtung Mond verließen und auf unseren kleinen Heimatplaneten hinunterblickten, beschrieben ihre Schritte als klein. Natürlich wurden sie dennoch in die Hall of Fame unserer Weltgeschichte aufgenommen. Doch auch die Männer, die fest verwurzelt auf den fruchtbaren, satten Böden Ost-Westfalens stehen, machen Riesenschritte und einen großen Job. Dieser Typ Mann, der auf ost-westfälischen Streuobstwiesen blüht, blickt auch inspiriert und verträumt in den Himmel, allein ohne seine Mitmenschen beschämt zurückzulassen. Er bespricht seine existenziellen Fragen mit seinem irdischen Vater und holt die Sterne nur für seine Liebsten vom Himmel. Genau das sind die sogenannten „stillen Stars“ aus OWL. Von so einem authentischen Menschen möchten wir heute erzählen: von Dieter Kuhle, unserem langjährigen Mitarbeiter im van der Ven-Team OWL, der nun in seinen wohlverdienten Ruhestand geht. Es ist ein schwacher Versuch, die Zeit des Abschieds noch ein wenig zu dehnen und diesem „Kosmonauten“ unserer Branche gerecht zu werden.

Dentales Urgestein

Seit dem Sommer 1970 gehört Dieter Kuhle zur Besatzung der dentalen Raumflotte, mit der er „stets mit weißer Weste und weißer Macht unterwegs“ ist. Sein Kosmos ist und war immer das unmittelbare und menschliche Interesse am Wohlergehen und am Erfolg seiner Kunden. Sein Kurs orientierte sich beständig an den Koordinaten Offenheit und Ehrlichkeit. Unerschöpflicher Treibstoff, der fast alle Grenzen überwinden konnte, waren persönliche Wertschätzung, intergalaktische Nachhaltigkeit und Integrität. Seine unerschöpflichen Reserven bleiben sein Geheimnis! Dieter Kuhle hat diesen geradlinigen Kurs nie verlassen und konnte damit – oft für ihn selbst überraschend – neue dentale und persönliche Welten erschließen.

Langjähriges Besatzungsmitglied

Im Winter 2003 heuerte er auf unserem Schiff, der van der Ven, an und lehrte seitdem viele Kolleginnen und Kollegen die Freude an gestalterischer Arbeit. Dass er mit seiner Entscheidung für van der Ven auf einem Familienschiff statt auf einem schnellen Raumkreuzer an Bord ging, entspricht seiner Philosophie, auch wenn er das selbst nicht so nennen würde.
Auf unserer gemeinsamen Reise durch Raum und Zeit gab es zwischendrin den Funkspruch: „Houston, ich habe ein Problem.“ Dieses Problem war eine riesige gesundheitliche Herausforderung, die Dieter Kuhle in schwarze Löcher und feindliche Galaxien katapultierte. Der gelungene, erfolgreiche Rückweg war möglich durch seine eigene Medizin. Wir raten, ihn dazu persönlich zu befragen. Zu vermuten ist wiederum eine Droge aus OWL, das gescheite Zutrauen in intelligente Schulmedizin, eine gesunde Überdosis eigener Zuversicht und liebevoll geordnete familiäre Sicherheit.

Danke für alles

Diese kleine Vorgeschichte aus unserem gemeinsamem Logbuch ist der Versuch, die Vita einer ganz starken Charaktersäule unserer Firmenflotte zu beschreiben und wertzuschätzen.
Es gibt niemanden in der dentalen Welt, dem Dieter Kuhle nicht mit offenem Visier ein strahlendes Lachen gezeigt hat. Zum Antritt seines wohlverdienten Ruhrstands lachen wir von van der Ven mit ihm und rufen in den weiten Himmel, dass es jeder hören sollte: „Lieber Dieter, Du hast maßgeblich am Aufbau des stillen Trabanten OWL teilgenommen und seinen Erfolg richtungsweisend verantwortet. Viele Kolleginnen und Kollegen des Mutterschiffs Ratingen hast Du gelehrt, zu fliegen, ohne abzuheben, und den Chefs auf der Brücke hast du die weiche Landung gezeigt. Lieber Dieter, Du alter Himmelstürmer, wir werden Dich himmelweit vermissen. Fühl Dich ganz irdisch warm umarmt. Du hast einen strahlenden Stern auf unserem Walk of Fame und stets einen Platz zum Verweilen auf jedem unserer „Schiffe“, bei einem himmlisch guten Kaffee … Danke für Alles und gute Reise, egal welchen Stern Du ansteuerst.“