Das Mikroskop ZEISS EXTARO 300 punktet mit besonderen Visualisierungs- und Dokumentationsmöglichkeiten (Foto: © ZEISS)

Neues Visualisierungskonzept steigert Behandlungsqualität

Ein Kommentar von Sebastian Sanchez,  Mikroskop-Spezialist bei van der ven 4D

Dentalmikroskope machen selbst kleinste Details sichtbar und helfen Zahnärzten, ihre Untersuchungs- und Behandlungsqualität zu verbessern. Mit einem neuen Visualisierungskonzept besticht nun das EXTARO 300 des renommierten Herstellers ZEISS. Es kombiniert als erstes Dentalmikroskop optische Vergrößerung mit einer Technologie zur Karieserkennung. Wie genau das funktioniert und womit das ZEISS EXTARO 300 noch punktet – etwa mit einer verbesserten Ergonomie – erläutere ich im Folgenden. 

 

Der Einsatz von Dentalmikroskopen wird immer beliebter. Viele Anwender schätzen nicht nur die bessere Sicht durch Vergrößerung und direkte Beleuchtung, sondern auch das besonders ergonomische Arbeiten mit einem Dentalmikroskop. Denn damit sitzt der Behandler bei der Arbeit mit geradem Rücken am liegenden Patienten.

Ergonomisch aufrechter Sitz und Einhandbedienung – Arbeiten mit dem ZEISS EXTARO 300 (Foto © ZEISS)
Ergonomisch aufrechter Sitz und Einhandbedienung – Arbeiten mit dem ZEISS EXTARO 300 (Foto © ZEISS)

Ein deutlich größeres Sichtfeld und ein variabler Fokus schaffen zusätzliche Bewegungsfreiheit. Rund 45 Prozent der Zahnärzte leider unter Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen. *Drei Viertel aller befragten Zahnärzte bestätigen eine Verbesserung der Ergonomie durch die Arbeit mit einem Operationsmikroskop**. Die Anschaffung eines solchen Systems ist also auch eine Investition in die eigene Gesundheit.

Bei dem EXTARO 300 hat das Unternehmen Zeiss das Ergonomie-Konzept nochmals verbessert. Zudem bietet das Mode Control-Bedienungselement die Möglichkeit, alle Licht- und Kamerafunktionen sowie die Varioskopsteuerung mit nur einer Hand zu aktivieren.

 

Erkennen und dokumentieren

In letzter Zeit sind für viele Anwender vor allem die besonderen Visualisierungs- und Dokumentationsmöglichkeiten bei Systemen mit integrierten Kamerasystemen in den Vordergrund gerückt. Genau hier setzt das neue ZEISS EXTARO 300 an. Durch ein spezielles Beleuchtungs- und Filterkonzept wird der Zahnarzt in seiner Behandlung unterstützt. Voraussetzung dafür sind folgende drei Modi:

Flourescence Mode: Erstmals kombiniert ein Dentalmikroskop optische Vergrößerung mit einer
Technologie zur Erkennung von Karies. So hilft ZEISS EXTARO 300 kariöses Zahngewebe während der Exkavation zu erkennen – im Sinne einer minimalinvasiven Behandlung.

NoGlare Mode: Eine Kombination von optischer Vergrößerung mit polarisierter Beleuchtung unterdrückt beim Arbeiten unter dem Mikroskop Reflexe an der Zahnoberfläche. Dies ermöglicht eine unverfälschte Bewertung der Farbtöne eines Zahns. Die gekreuzte Polarisation macht feine, aber relevante Details wie kleinste Farbnuancen sichtbar.

TrueLight Mode: Damit härten die häufigsten Komposite auch unter Mikroskoplicht nicht vorzeitig aus. So gewinnen Sie mehr Zeit, um komplexe Modellierungen abzuschließen – dies kennen Sie möglicherweise schon vom Orange Color Mode. Durch den neuen optimierten Farbausgleich im TrueLight Mode können Sie nun das Zahngewebe sogar unter natürlichem Weißlicht beobachten.

Bessere Patientenkommunikation

Sie als Behandler profitieren von den modernen Visualisierungslösungen nicht nur bei der zahnmedizinischen Arbeit im Mundraum, sondern auch bei der Patientenkommunikation: Die integrierte HD-Kamera des ZEISS EXTARO 300 nimmt hochaufgelöste Bilder mithilfe der ZEISS Connect App auf und überträgt diese drahtlos in das lokale Netzwerk. So können Sie Ihren Patienten bereits im Vorfeld der Behandlung Aufnahmen von Zähnen zeigen, die eine Therapie erfordern, und beispielsweise auch den Zahnzustand vor und nach der Behandlung veranschaulichen.

EXTARO 300 live testen

Sie möchten mehr erfahren? Kommen Sie uns gerne besuchen: Wir zeigen Ihnen die neue Technik des EXTARO 300 und bieten Ihnen die Möglichkeit das System direkt mit anderen Produkten zu vergleichen.
Bei Interesse können Sie das Mikroskop ohne Risiko sogar direkt in Ihrer Praxis einem mehrwöchigen Livetest unterziehen.
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* Kerschbaum T., Hilger M., Der Zahnarzt und sein Körper. Ergonomie heute – eine Umfrage. Zahnärztliche Mitteilungen 2000, S. 38-42.
** Zaugg B., Stassinakis A, Hotz P. Einfluss von Vergrößerungshilfen auf die Erkennung nachgestellter Präparations- und Füllungsfehler. Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin 114/2004, S. 890-896