Prof. Dr. Claus-Peter Ernst informiert über die Möglichkeiten der Composite-Restauration. (Foto: Prof. Dr. Claus-Peter Ernst)

Composite-Restauration als Brot- und Buttergeschäft

Im Praxisalltag gilt sie landläufig als „Das Brot- und Butter-Geschäft, das einfach funktionieren muss: die direkte Composite-Restauration im Seitenzahnbereich“. Deshalb freuen wir uns, zu dem gleichnamigen Vortrag Prof. Dr. Claus-Peter Ernst im van der Ven-Stammhaus in Ratingen begrüßen zu dürfen – ein absoluter Experte auf diesem Gebiet. Am besten merken Sie sich heute schon folgenden Termin vor: Mittwoch, 15. Juni 2016 von 15:00 bis 18:30 Uhr.

Auf was haben Sie beim Lesen des Vortragtitels die Betonung gesetzt: auf „einfach“ oder auf „funktionieren“? Beides ist absolut berechtigt. Was einfach ist, wird in der Regel auch funktionieren. Jedoch können auch komplexe Arbeitsabläufe durchaus funktionieren, wenn sie systematisch und indikationsgerecht angegangen werden. Jedoch darf „Einfachheit“ nicht auf Kosten der Qualität gehen. Hier den richtigen Spagat zu setzen ist die aktuelle Herkulesaufgabe in der restaurativen Therapie.

 

Experte in Theorie und Praxis

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst verschafft in diesem Seminar einen aktuellen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten direkter Seitenzahn-Composite-Restaurationen unter Berücksichtigung der praxisrelevanten Umsetzbarkeit. Er selbst ist Oberarzt an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sein Spezialgebiet, sowohl in der Forschung als auch in der Behandlung, sind die direkten und indirekten adhäsiven Versorgungen mit Compositen und Keramiken. Während unserer Veranstaltung im van der Ven-Dentalzentrum in Ratingen wird er sein umfangreiches Wissen in Theorie und Praxis anschaulich vermitteln und Sie damit auf den neuesten Stand bringen.

 

Information und Fachwissen im Detail

Sie erfahren alles, was Sie im Praxisalltag wissen müssen, um mit Composite-Versorgungen langfristig erfolgreich zu sein:

  • Evidenz: Funktioniert die direkte Seitenzahn-Versorgung mit Composite und wenn ja, wie lange?
  • Indikation: Die Erfolgswahrscheinlichkeit beginnt bereits mit der korrekten Indikationsstellung und der Sicherstellung einer erfolgreichen Adhäsivtechnik.
  • Kariesentfernung: Hier zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Von der Art und Weise sowie der Effizienz der Kontrolle hängt ab, ob am Ende eine minimalinvasive Composite-Restauration oder eine postendodontische Versorgung steht.
  • Präparation: Minimalinvasive Präparation = Zahnerhaltung: Anstelle der „Extension for Prevention“ ist heute die „Prevention of Extension“ angesagt.
  • Formgestaltung: „Form follows Function“. Die anatomische Approximalflächengestaltung beeinflusst evidenzbasiert entscheidend die Stabilität der Restauration und ihre Reinigungsfähigkeit – beides Determinanten für den nachhaltigen Erfolg.
  • Materialgläubigkeit: Die physikalischen Eigenschaften, wie Bruchfestigkeit und reduzierte Schrumpfungskräfte, sind sehr wichtig, rangieren aber in ihrer Bedeutung hinter der Adhäsivauswahl und -anwendung, sofern das Compositematerial dem Behandler liegt.
  • Schichten: Neben der klassischen Schichttechnik hat die „Bulkfill-Technik“ durchaus ihre Existenzberechtigung und hilft, Probleme in Einzelfällen zu lösen.
  • Licht ins Dunkel: Entscheidend ist nicht nur ein gutes Lichtpolymerisationsgerät sondern auch die individuelle Lichtpolymerisationstechnik.
  • Oberflächenbearbeitung: Das „Finish“ und die Politur kann durchaus die Langzeitstabilität beeinflussen.
  • Wirtschaftlichkeit: Der letzte Aspekt zeigt die wirtschaftliche Integration des direkten Restaurationskonzeptes mit Composite in den Praxisalltag.

Mit diesem Wissen sind Sie künftig bestens gewappnet und können in Ihrem Praxisalltag mit Adhäsivtechnik und Compositen nachhaltig erfolgreich sein.

 

Fortbildung für das Brot- und Buttergeschäft

Die Teilnahme an diesem Vortrag kostet für Sie 89,- EUR zzgl. MwSt. inklusive frischer Pausenverpflegung und Tagungsgetränke. Ihr persönliches Zertifikat enthält vier Fortbildungspunkte.

Ihre verbindliche Anmeldung nehmen unsere Ansprechpartnerinnen gerne via E-Mail entgegen:

Anna-Lena Ophey: ophey@vanderven.de
Petra Gärtner: pgaertner@vanderven.de

Einen Überblick über alle unsere Schulungsveranstaltungen finden Sie hier.