Eine moderne technische Versorgung hilft, Ausfälle zu vermeiden (Foto: vE&K)

Ausfall der technischen Versorgung vermeiden

Ein Kommentar von Achim Oldemeier, Verkaufsleiter bei van der Ven

Heute ist es wesentlich schwieriger als noch vor einigen Jahren, den stabilen und sicheren Betrieb einer Zahnarztpraxis zu gewährleisten. Was mich zu dieser Aussage veranlasst? Vor 20 Jahren war ab der Gründung in der Regel nur ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin in einer Praxis tätig. Dagegen arbeiten heutzutage häufig zwei bis drei Zahnärzte, Behandler und ZMPs parallel. Damit steigen die Anforderungen an die Technik erheblich – und das Risiko, dass sie ausfällt.

 

Saugmaschine, Amalgamabscheider und Kompressor, also alle Geräte, die im Hintergrund laufen, sind in heutigen Praxen fast ununterbrochen im Einsatz. Abkühlphasen können kaum noch stattfinden. Die Geräte springen am Morgen an und – wenn alles gut geht – schalten sie sich am Abend wieder aus. Passiert es nun aber, dass die überbeanspruchte Technik während des Tages ihren Dienst quittiert, kommt das einem Super-Gau gleich: Alle Leistungsträger der Praxis können ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen.

Technikausfall vorbeugen

In unserer Aufgabe als Projektbegleiter sehen wir häufig Situationen, bei denen dieser Sachverhalt im weiteren Wachstum einer Praxis auf der Strecke geblieben ist. Eine Neustrukturierung oder Ergänzung der technischen Versorgung ist in diesem Fall jedoch zwingend erforderlich. Weisen wir die Praxisbetreiber auf diese Schwachstelle hin, ist die Verwunderung groß: „Wenn das Risiko so hoch ist, hätte man uns doch darüber informieren müssen!?“ Doch gerade diese Hinweise bleiben häufig aus. Dabei sind sie für das erfolgreiche Bestehen und Wachsen einer Praxis unabdingbar. Daher ist es ratsam, von Anfang an auf die Zusammenarbeit mit einem versierten Dental-Depot zu setzen.

Positive Nebeneffekte

Mit neuen Versorgungssystemen nachzurüsten, bietet nicht nur Sicherheit für den Fall einer möglichen Störung. Es ist auch erstaunlich, mit welch guter Energiebilanz sie aufwarten können. Eine moderne Anlage arbeitet nur dann mit voller Leistung, wenn diese benötigt wird. Frequenzmodulation ermöglicht dabei eine bedarfsgerechte Steuerung der Anlage. Herkömmliche alte Anlagen fahren immer die volle Leistung, egal ob ein oder mehrere Behandler tätig sind. Bei heutigen Anlagen können schon bei der Planung Leistung und Ausfallsicherheit als wesentliche Kriterien festgelegt werden. Zudem kommen immer mehr sogenannte redundanzbasierte Systeme zum Tragen. Falls einzelne Komponenten ausfallen, haben diese Systeme den Vorteil, dass sie trotzdem die Versorgung der Praxis für alle Behandler aufrecht erhalten. Somit kann der Betrieb in der Praxis ungestört weiterlaufen. Dabei sind die Kosten für diese Art von Sicherheit überraschend gering.

Wartung und Werterhaltung

Einen Tipp möchte ich hier noch geben: Die van der Ven-Techniker können verlässlich zeigen, an welchen Stellen kleine Pflege- und Wartungsaufgaben ganz erheblich zur Betriebssicherheit und zur Werterhaltung des technischen Equipments der Praxis beitragen.
Besprechen Sie doch ganz einfach bei der nächsten Terminvereinbarung mit der Servicehotline oder der Dispo, wie wir Ihre Mitarbeiter dazu schulen können. Sie werden sehen, es wirkt Wunder, wenn sich Ihr Team besser mit diesen Aufgaben auskennt. Nicht ohne Grund nennen wir bei van der Ven eine solche Schulung die „Fortbildung zum Technik-Engel“.

Übrigens: Einige Berufsschulen in OWL finden unser Angebot so gut, dass die Schulung bei uns zum „Technik-Engel Kompakt“ fester Bestandteil des letzten Ausbildungsjahres ist. Sie findet als Highlight eines Ausflugs der Berufsschulklassen statt.

Bei allen Fragen zum Thema können Sie sich gerne direkt an mich wenden.
Achim Oldemeier
Telefon: 0 52 21-7 63 66-63
E-Mail: oldemeier@vanderven.de