Das MELAG-System zur Aufbereitungssystem ermöglicht den optimalen Hygiene-Workflow in sieben Schritten. (Bild: MELAG)

Smart, effizient und rechtssicher – Aufbereitung mit dem MELAG-System

Mit dem evolutionären System von MELAG gelingt der optimale Hygiene-Workflow in sieben Schritten. Denn die Thermodesinfektoren und Autoklaven der Evolution-Serie sind als einzelne Bausteine des digitalen Aufbereitungsraums genau aufeinander abgestimmt. Damit sind rechtssichere Instrumentenaufbereitung und papierfreie Dokumentation kein Problem mehr.

Als „evolutionär“ bezeichnet die Firma MELAG ihre optimierten Systemlösungen zur Aufbereitung nicht ohne Grund. Schließlich ermöglichen der MELAtherm 10 Evolution und der Vacuklav Evolution die papierlose Dokumentation und Freigabe direkt am Gerät.

Rechtssicher aufbereiten

Rechtssichere Instrumentenaufbereitung ist sehr aufwendig. Ein idealer Hygiene-Workflow mit zuverlässigem und gleichzeitig effizientem Konzept spart Zeit und Kosten. Zudem verbessert er den Infektionsschutz für Patienten und Team. Der vollständige Prozess der RKI-konformen Instrumentenaufbereitung beinhaltet die Reinigung und Desinfektion, Verpackung, Sterilisation, Dokumentation und Freigabe der Instrumente.
Ein strukturierter Aufbereitungsraum mit vorgeschriebener räumlicher und farblich markierter Trennung von unreinem und reinem Bereich bildet die Grundlage für perfekten Infektionsschutz – Rot für den unreinen Bereich, Grün für den reinen Bereich. Über einen Farbverlauf an der Wand oder der Möbelzeile können beide Bereiche im Aufbereitungsraum sehr gut visuell dargestellt werden. Die Anordnung der Geräte muss der Chronologie des Hygienekreislaufs zur Instrumentenaufbereitung entsprechen.

Der Hygiene-Workflow

1. Sachgerechte Vorbereitung
Zur sachgerechten Vorbereitung der Instrumentenaufbereitung gehören das Sammeln, das Vorreinigen und gegebenenfalls das Zerlegen der Instrumente. Um die Koagulation von Eiweißen zu vermeiden, ist es wichtig, die Instrumente zügig vom Behandlungszimmer zum Ort der Instrumentenaufbereitung zu transportieren. Innerhalb der Vorbehandlung werden Grobverschmutzungen und wasserunlösliche Anhaftungen entfernt.

2. Reinigung und Desinfektion
Die RKI-Richtlinie fordert eine validierbare maschinelle Aufbereitung der Instrumente in einem Thermodesinfektor/Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG). Im RDG werden die Instrumente alkalisch gereinigt und thermisch desinfiziert. Die maschinelle Aufbereitung unterscheidet sich von der manuellen Reinigung und Desinfektion durch die Reproduzierbarkeit. Zudem ist sie besonders sicher, zeit- und kosteneffizient.

3. Prüfung und Pflege der Medizinprodukte
Nach der Reinigung, Desinfektion und Trocknung erfolgt eine Sicht- und Funktionsprüfung des Instrumentariums. Diese sollte von sachkundigem Personal durchgeführt werden. Einige der Instrumente erfordern zusätzlich den Einsatz von Pflegemitteln. Dabei ist auf spezifische Herstellerempfehlungen zu achten.

4. Verpackung
Bevor die in der Risikobewertung als kritisch eingestuften Instrumente im Autoklaven sterilisiert werden, muss die geeignete Verpackung der kritischen Instrumente erfolgen – entweder als Set in einem Sterilisier-Container oder mithilfe von Siegelgeräten, einzeln verpackt in Sterilisierfolie.

5. Sterilisation
Die als kritisch eingestuften Instrumente müssen sterilisiert werden. Nach der DIN EN ISO 13060 werden Autoklaven in die Klassen B, S und N eingeteilt. Klasse-B-Sterilisatoren bieten den Vorteil, Instrumente unabhängig von Verpackungsart und Komplexität des Hohlkörpers sterilisieren zu können.

6. Dokumentation und Freigabe
Die Instrumentenaufbereitung endet mit der Freigabe. Diese kann nur von autorisiertem Personal erfolgen und muss dokumentiert werden. Eine lückenlose Dokumentation des gesamten Aufbereitungsprozesses sorgt für Rechtssicherheit und sichere Rückverfolgbarkeit der Instrumente bis zum Patienten.

7. Sterilgutlagerung
Um eine Re-Kontamination zu verhindern, benötigt das Sterilgut eine geeignete Verpackung. Nach der Instrumentenaufbereitung müssen die sterilisierten Instrumente staubgeschützt, sauber und trocken bei Raumtemperatur gelagert werden.
Mehr praktische Tipps zu den einzelnen Schritten der Instrumentenaufbereitung mit dem MELAG System finden Sie hier.

 

Abgestimmte Systemlösungen und digitaler Workflow

MELAG bietet individuelle Systemlösungen für die RKI-konforme Instrumentenaufbereitung in Praxis und Klinik. Durch das ideale Zusammenspiel der MELAG Produkte ergeben sich effiziente Arbeitsabläufe und höchster Schutz für Patienten und Team. Außerdem spart ein mit Geräten von nur einem einzigen Hersteller optimierter Workflow viel Zeit und Geld.
Mit den MELAG Autoklaven und Thermodesinfektoren der Evolution-Serie wird der Aufbereitungsprozess noch effizienter: durch zukunftsweisende Innovationen wie Drytelligence –der intelligenten Trocknung der Premium-Klasse Evolution – oder durch die Aquaboost-Technologie des MELAtherm 10 Evolution, die für noch mehr Reinigungsleistung sorgt.
Mit der neuen MELAconnect App können Gerätestatus und Programmfortschritt bequem von jedem Ort der Praxis abgerufen werden. Die MELAconnect App bietet mit der Dokumentenverwaltung, Seal-Check-Funktion und dem Troubleshooting weitere hilfreiche Features, um den Praxis-Workflow noch effizienter und komfortabler zu gestalten.
MELAtrace ist die bedienerfreundliche Software mit Touch-Screen-Funktion für Dokumentation, Freigabe und Rückverfolgung der gesamten Instrumentenaufbereitung ohne weitere Signatur- oder Lizenzgebühren. MELAtrace erfüllt die Forderung nach einer vollständigen Dokumentation und Freigabe schnell, sicher und papierlos.

Workshop „Hygiene-Evolution“

Im Rahmen eines Workshops am 20. November 2019 bei van der Ven in Ratingen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Einblicke in die Hygiene-Evolution von MELAG. Als Referent wird Thomas Tappe von MELAG Medizintechnik sämtliche relevanten Details zum Thema vermitteln. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Instrumente evolutionär aufbereiten und dabei Arbeitszeit und Kosten reduzieren. Zudem erfahren sie, wie man die Dokumentation und Freigabe rechtssicher umsetzt.

Plätze sichern

Für die Teilnahme an dem Workshop erhalten Sie zwei Fortbildungspunkte. Die Kosten betragen 99,00 Euro zzgl. MwSt. pro Person, darin enthalten sind Pausenverpflegung und Tagungsgetränke.
Interessiert? Dann sichern Sie sich für Ihr Team am besten direkt einen der wenigen Plätze. Hierzu senden Sie uns eine E-Mail.