Dirk Atzberger verabschiedet sich nach 23 Jahren an der Unternehmensspitze aus dem operativen Geschäft. (Foto: vE&K)

Veränderung an der van der Ven-Spitze

Fast ein Vierteljahrhundert gestaltete Dirk Atzberger zusammen mit Thomas Gärtner als geschäftsführender Gesellschafter die Geschicke von van der Ven. Beim Streetworkerday, den wir traditionell dazu nutzen, über Unternehmens-News zu informieren, gab er nun seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft bekannt.

„Aus gesundheitlichen Gründen kann ich meiner unternehmerischen Verantwortung nicht mehr so nachkommen, wie ich es möchte. Deshalb habe ich beschlossen, mich von der geschäftsführenden Tätigkeit zurückzuziehen“, begründete Dirk Atzberger in einer emotionalen Rede seinen Schritt. Er nutzte die Gelegenheit, um sich bei den anwesenden Vertretern der Handelspartner ebenso wie beim gesamten Team der van der Ven-Gruppe für das gute Miteinander und die Unterstützung zu bedanken.

„Wir sehen uns!“

Es sei für ihn ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Aufgaben nun unter den drei verbliebenen geschäftsführenden Gesellschaftern Thomas Gärtner und seinen beiden Söhnen Veith und Lars aufgeteilt werden.

Zum Glück für van der Ven macht Dirk Atzberger bei seinem Rückzug an der Spitze nur halbe Sachen und bleibt uns mit seiner Erfahrung erhalten. Er erklärte: „Ich bin weiterhin Gesellschafter der van der Ven-Gruppe. Von daher gilt: Wir sehen uns!“

Einstimmig zum Erfolg

Thomas Gärtner dankte Dirk Atzberger bei dieser Gelegenheit für 23 Jahre erfolgreiches Miteinander an der Unternehmensspitze. 1997 seien sie mit 30 Mitarbeitern in Duisburg gestartet, heute ist van der Ven eines der erfolgreichsten mittelständischen Depots in Deutschland mit 190 Mitarbeitern an vier Standorten. Gemeinsam habe man unter anderem das Online-Depot minilu und den Hightech-Spezialisten van der ven 4D aus der Taufe gehoben.

Natürlich hätten beide bei Entscheidungen oft gerungen, aber am Ende stand immer ein einstimmiger Gesellschafterbeschluss. So hob Thomas Gärtner ausdrücklich hervor: „Oft heißt es, erfolgreiche Unternehmensführung sei nur möglich, wenn ein Gesellschafter die Mehrheit hat. Wir sind der lebende Beweis dafür, dass das auch geht, wenn beide Gesellschafter die Hälfte am Unternehmen halten.“

Wir bei van der Ven wünschen Dirk Atzberger beste Genesung und freuen uns sehr, dass er, als Urenkel des Unternehmensgründers, an der weiteren Entwicklung von van der Ven auch in Zukunft als Gesellschafter konstruktiv mit seiner Stimme beteiligt ist.