2D-Orthopantomographen mit Mehrschichttechnik machen in einem Umlauf Tausende von Einzelaufnahmen. (Foto: Carestream Dental)

Schicht für Schicht mehr Durchblick

Ein Kommentar von Christoph Lenz, Vertrieb bei van der ven 4D

Beim digitalen Röntgen in der Zahnarztpraxis kommen meist 2D-Orthopantomographen zum Einsatz. Diese haben in den letzten Jahren einen wahren Entwicklungssprung hingelegt: Die sogenannte Mehrschichttechnik sorgt für größere Bildschärfe und mehr Patientenkomfort.

Das Orthopantomogramm (OPG) ist als Standardverfahren der dentalen Radiographie für viele der von mir bei van der ven 4D betreuten Zahnärzte fester Bestandteil der Erstanamnese, des Post-Op-Montoring oder der Implantatplanung. Diese Panoramaschichtaufnahmen ermöglichen einen kompletten und großformatigen zweidimensionalen Überblick über den Gesundheitszustand des Patienten im Mund- und Kieferbereich.

Innovation mit kurzer Geschichte

Erste digitale Orthopantomographen kamen um die Jahrtausendwende auf den Markt. Sie punkteten mit einer im Vergleich zur analogen Technik wesentlich geringeren Röntgenstrahlendosis. Da der digitale Sensor aber nur eine relativ schmale Schicht erfasst, muss der Patient sehr sorgfältig positioniert werden. Das ist Millimeterarbeit und für Kinder oder bewegungseingeschränkte Senioren nicht einfach.

Mehr Schichten, mehr Schärfe, mehr Komfort

Mit der Mehrschichttechnik hielt 2009 eine neue Aufnahmetechnik in der digitalen Radiographie Einzug. Sie bietet im Hinblick auf die Patientenpositionierung und die Bildschärfe deutliche Vorteile. Mit den neuen CMOS-Sensoren können die bildgebenden Daten schneller als früher verarbeitet werden. Dadurch ist es möglich, in einem Umlauf Tausende von Einzelaufnahmen zu machen und mehrere Schichten quasi zeitgleich aufzunehmen. Auf dem anschließend softwaregestützt zusammengesetzten OPG ist die relevante Schicht speziell im Frontzahnbereich breiter. Die Wurzelspitzen der Frontzähne können sogar bei ungünstiger Positionierung oder entsprechenden anatomischen Voraussetzungen auf der Aufnahme erfasst werden. Darin liegt der größte Vorteil der Mehrschichttechnik für den Behandler: Es wird leichter, den Patienten „in die Schicht zu bringen“, weil die Abweichungstoleranz viel größer ist. Das bedeutet gleichzeitig mehr Komfort für die Patienten bei der Aufnahme.

Grafik_Mehrschichtentechnik

Der neue CMOS-Sensor bündelt außerdem in Verbindung mit Cäsiumjodid-Kristallen die Röntgenstrahlen. So werden nur Pixel, die für die Qualität der Aufnahme entscheidend sind, auf dem Sensor angeregt. Auf diese Weise ermöglichen die CMOS-Sensoren bei 2D-Orthopantomographen mit Mehrschichttechnik weitaus schärfere Aufnahmen als die Vorgängermodelle – mit klaren Vorteilen für die Diagnostik.

Herausfinden, was der Zahnarzt braucht

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Christoph Lenz, Vertrieb bei van der ven 4D

Die Mehrschichttechnik ist zurzeit das beste bildgebende Verfahren im Bereich der zweidimensionalen Radiographie. Hervorzuheben ist, dass es sich dabei nicht um eine besonders teure Highend-Technologie handelt. Basisgeräte in diesem Bereich sind bereits ab 25.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich. Etwas anderes als 2D-Orthopantomographen mit Mehrschichttechnik würde ich deshalb gar nicht mehr empfehlen. Unterschiede bei den Basisgeräten gibt es beispielsweise bei der Softwareausstattung, die etwa Funktionen zur Karieserkennung, Lupendarstellung oder Längenmessung beinhalten kann.

Wir bei van der ven 4D führen nur Produkte, die uns in Sachen Bildqualität, technische Verlässlichkeit und attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Zudem garantieren wir für alle von uns verkauften Geräte eine entsprechende After-Sales-Betreuung. So können Sie sicher sein, dass wir während der gesamten Lebensdauer Ihres Geräts für einen reibungslosen „Schichtbetrieb“ sorgen.